Samstag, 15. Oktober 2011

Take 9

Erster Becher-ich bin drauf wie vorher. Zweiter Becher-keine Veränderung, nur das Verlangen nach K's Zigaretten. Dritter Becher-die anderen haben gute Vorarbeit geleistet und die Flasche ist leer. J ist voll und jetzt muss ihr Freund zusammen mit meinem Beistand leisten dass sie nicht davon redet wie scheiße es ihr geht und wie gern sie sich ritzen würde.Klasse. K lässt mich ziehen. Ein Mal, zwei Mal, bevor ich recht bedenken kann was mit mir los ist, ist die Zigarette am letzten Zug. Was solls, ich halt mich sonst auch immer zurück. Dann macht sich der Alkohol bemerkbar. Ich bin wie immer sehr hyperaktiv aber innerlich angetrunken, laufe grade aber will tausend Küsse von dir. Du flüsterst mir leise und kaum hörbar ins Ohr, ich mag das. Und wir reden wieder über meine selbst verletzende Ader, darüber dass ich rauche und du nicht willst dass sowas meinen Körper verletzt. Ich hab den ganzen Tag geheult aus Angst dass du schluss machst falls ich dies noch einmal tue und du kamst ins Zimmer als ich mich grade beruhigte. Ich mag das nicht, lenke dauernd vom Thema ab, bis du es satt bist. Was mache ich?Ich flüchte mich selbst mittlerweile in diese Welt die sich dir öffnet wenn du ein bisschen zu viel trinkst. Dummes Kind schreie ich von innen heraus, beleidige mich selbst andauernd und bin innerlich mittlerweile sehr "gut" drauf. J tut mir leid, sie trink dauernd, weiß keinen Ausweg und flüchtet sich auf diesem Weg mental in eine andere Welt. Wäre ich so gläubig würde ich jetzt gerne an Gott ein Stoßgebet schicken. Bitte führe dieses Mädchen und ihre Familie wieder auf den richtigen Pfad und gib ihr und K die Kraft alles durch zu stehen, in Liebe und Dankbarkeit L.

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