Im Prinzip beneide ich meine Lehrer nicht für ihren Beruf schließlich muss es eine Zumutung sein die Verantwortung über uns Scheusale zu haben, so wie wir uns aufführen und wer weiß was sie zu solchen Biestern gemacht haben wie wir sie sehen. Natürlich hab' auch ich meine verhassten Lehrer, allerdings habe ich die Größe zuzugeben dass mein Verhalten für ihre Laune, ihre Sprüche und meine Noten verantwortlich ist. So sitze ich in einer unserer Vertretungsstunden und mein ehemaliger Mathe Lehrer spricht vor versammelter Mannschaft über mein gar schlampiges Arbeitsverhalten vor Beginn meiner "Ehrenrunde" wie Ma' sie so liebevoll nennt. Und irgendwie hört sich "eine Ehrenrunde drehen" ja auch besser an als "sitzen bleiben", aber ich lenke ab. Tatsache ist, dass ich dieses "Ich posaun hier mal alle persönlichen Intimitäten raus weil sich dieses im Mittelpunkt stehen und angestarrt werden, nicht zuletzt das peinlich berührte rot anlaufen so schön anfühlt." nicht verstehe. Doch Lehrer dieser Sorte kenne ich zu genüge und ich lauf schon garnicht mehr rot an, mein Blick wandert zur Decke, meine Augen verdrehen sich und dieses verachtende Lächeln ziert mein Gesicht. Und wenn Leute wie dieser Mann dann erstmal in Fahrt ist, zieht sich das die ganze Stunde hin. Ich halte nichts davon, jemandem alle seine Fehler aus der Vergangenheit vor zu halten, weder bei Streits, egal wie sauer ich bin oder generell. Ich seh das nämlich so: Menschen machen nun einmal Fehler, auch Lehrer wenn sie ehrlich sind, und diese Fehler sind durch nichts wieder rückgängig zu machen. Warum sollte ich also meine Zeit damit verschwenden, zu bereuen und die Sache zu zerdenken? In der Pause kann ich über all das allerdings nur noch lachen und über den Mann her ziehen. Daniel schnappt sich meine Mütze und sie macht eine große Runde quer durch die Menge die bei uns vor der Raucherecke stehen.
Ich finds unter anderem merkwürdig dass ich solang ich denken kann nie gemocht wurde, mein bisheriger Freundeskreis bestand aus beschaulichen engen Freunden und ein paar flüchtigen Bekanntschaften und innerhalb von Tagen, wenigen Wochen verstehe ich mich mit meiner gesamten Klassenstufe und besser als je zuvor mit meiner ehemaligen Klasse. Ich stehe keine Zwei Minuten bei jemandem und schon höre ich meinen Namen, Leute umarmen mich und winken mir aus der Ferne, mir gefällt es allerdings teil der Gesellschaft zu sein, ein Bestandteil und gemocht zu werden.

Ich finds unter anderem merkwürdig dass ich solang ich denken kann nie gemocht wurde, mein bisheriger Freundeskreis bestand aus beschaulichen engen Freunden und ein paar flüchtigen Bekanntschaften und innerhalb von Tagen, wenigen Wochen verstehe ich mich mit meiner gesamten Klassenstufe und besser als je zuvor mit meiner ehemaligen Klasse. Ich stehe keine Zwei Minuten bei jemandem und schon höre ich meinen Namen, Leute umarmen mich und winken mir aus der Ferne, mir gefällt es allerdings teil der Gesellschaft zu sein, ein Bestandteil und gemocht zu werden.

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